Auf Grund von zeitlichen Engpässen konnte ich mich hier eine längere Zeit nicht melden. Und nun werde ich die Frage aus der Überschrift beantworten.

Im November war ich wieder für die Firma Roche Diagnostics Deutschland unterwegs. Es standen Events in Dobel (Schwarzwald) und in Radolfzell am Bodensee auf dem Plan. Bei beiden Veranstaltungen stand natürlich der Diabetes in Verbindung mit dem Sport im Vordergrund. Interessiert hörten die Besucher in Dobel den Ausführungen zu und stellten eine Menge Fragen. Auch wenn das Durchschnittsalter so um die 60 Jahre lag, gab es viele Fragen um das Handling des Diabetes in Verbindung mit dem Sport. Hier spielte nicht der Leistungssport die Rolle, sondern das Walken, Wandern, Schwimmen und Radeln. Diese Aktivitäten können bis ins hohe Alter auch von Diabetikern durchgeführt werden. Der Schwarzwald ist eine sehr schöne Gegend. Oliver und ich waren uns einig, hier müssen wir mal ein Trainingslager machen.

Eine Woche später ging es an den schönen Bodensee nach Radolfzell. Hier hatte der Veranstalter zum 10. Diabetes-Tag geladen. Dr. Klare und sein Team organisierten eine perfekte Veranstaltung. Auch hier vermittelten wir (Angehörige vom Accu-Chek Triathlon Team) welche Vorteile Sport bei einem Diabetes hat. Wir konnten einige Besucher gewinnen, ein paar Übungen aus unserem Trainingsalltag auszuprobieren. So gab es einen kurzen Lauf mit Lauf-ABC, Balanceübungen und auch Probesitzen auf einem Triathlonrad waren möglich. Jeder Besucher konnte sich mit einem Schrittmesser ausstatten und dann einen Schweinehund gewinnen, denn diesen zu überwinden war das Motto dieser Veranstaltung. Es gab ein gutes Resümee, wie der Artikel im Südkurier zeigt (siehe Menüpunkt "Presse").

Vom schönen Bodensse habe ich leider nichts gesehen, da es an beiden Tagen sehr trüb war.

Auch von der Kampfrichtertätigkeit gibt es Neues zu berichten. Ab sofort übernehme ich kommissarisch die Tätigkeit des Kampfrichterobmannes im Bezirk Niederbayern. Zu meinen Aufgaben gehört es an der Genehmigung von Wettkämpfen mitzuwirken, die Kampfrichterplanung für die Wettkämpfe, die Aus- und Fortbildung von Kampfrichtern bzw. Neulingen und vieles mehr. Also gehen wir es an.

 

In diesem Zuge erhielt ich auch die positive Nachricht, dass mich die Technische Kommission der DTU zur Bundeskampfrichterausbildung zugelassen hat und der Vorschlag des BTV angenommen wurde. Dieses Vertrauen ehrt mich besonders, da ich noch zu den jüngeren Kampfrichtern auf Bundesebene gehöre. Ich bedanke mich bei allen beteiligten Personen für das Vertrauen und werde wie immer mein Bestes geben. Nun steht erst einmal die Bundeskampfrichterausbildung im März in Frankfurt/ Main bei der DTU an.

Was an Wettkämpfen nächstes Jahr ansteht, weiß ich immer noch nicht genau. Planungen habe ich jedoch schon im Kopf und werde diese mit meiner Trainierin Nina Eggert erst besprechen und dann veröffentlichen. Da das ITU Rennen in Kitzbühel wahrscheinlich vor der Absage steht, muss ich mir wohl hier ein neues ITU World Series Rennen suchen.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten

euer Mario

Rotor