Auch dieses Jahr hat mir meine Trainerin Nina Eggert wieder den Amberger Triathlon aufs Programm geschrieben. Jedoch nicht wie im letzten Jahr die Sprintdistanz, sondern die olympische Distanz. Es war der erste Triathlon in ganz Deutschland und um es mal vorweg zu nehmen, zudem noch ein sehr schöner.

Selbst ein guter Bekannter und einer von Deutschlands besten Triathleten, Ironman-Frankfurt- Gewinner von 2007 Timo Bracht, hat den Weg nach Amberg gefunden.

Der Tag begann mit Nebel und kalten 8 Grad, aber ich habe auf den Wettergott vertraut, welcher eigentlich Sonne und 22 Grad vorhersagte. Auch beim Eintreffen in Amberg hatte sich das Wetter nicht geändert, oh je. Pünktlich zum ersten Start der Jugend kam die Sonne raus und es wurde warm, natürlich war dann auch wieder Wind dabei.

Jetzt konnte es losgehen. Das Schwimmen war ganz o. k., wie es so ist mit sieben Athleten auf einer Bahn, aber nach 24:10 min. hatte ich die 1.500 m geschafft. Jedoch war der Weg in die Wechselzone sehr lang (ca. 400m).

Jetzt kam eine der besseren Disziplinen. Der Blutzucker fühlte sich gut an, die Beine waren auch frisch, also Kette rechts. An den beiden Anstiegen habe ich dann doch die Beine vom Training in der Woche gespürt. Aber nach 1:06 h hatte ich die 44 km doch ganz passabel gemeistert.

Der anschließende Lauf lief fast von ganz alleine. Obwohl ich vorher kein Intervall- oder Tempotraining gemacht hatte, standen am Ende 35:58 min. auf der Uhr und die Strecke war angeblich vermessen? Aber die Beine waren zum Schluss doch verdammt hart und schwer und das Laktat kam schon aus den Ohren. Auch der Blutzuckerwert war am Ende des Wettkampfes mit 138 optimal.

Erfreulicherweise erreichte den 3. Platz in der AK 4 mit einer Gesamtzeit von 2:10:28h.

Nun können die weiteren Wettkämpfe kommen und Sie werden auch wieder länger. Am 24. Mai geht es nach St. Pölten. Ach ja, vorher mache ich noch für die Bundespolizei einen 5 km Wettkampf am Flughafen München (15.05.09).

Euer Mario

Rotor