nun stand sie vor der Tür und ich habe sie ganz gut gemeistert, die ETU EM der Altersklassen in Kitzbühel.

Aber ich fange mal von vorne an. Im Dezember war an Wettkampfschwimmen noch nicht zu denken, im Trainingslager im März auf Fuerteventura habe ich die ersten längeren Einheiten im Wasser absolviert. Natürlich habe ich auch die anderen Disziplinen trainiert. Hier lief es besser mit dem Wiedereinstieg. Nachdem ich das Trainingslager ganz gut absolviert hatte, habe ich mich entschieden, mich bei der DTU für Kitzbühel zu bewerben. Wegen meiner guten Leistungen aus 2012 erhielt ich dann auch den Zuschlag.

10 Tage vor dem Wettkampf habe ich mir die Wettkampfstrecken vor Ort angeschaut, bin die Radstrecke abgefahren und trainierte auch auf der Laufstrecke. Die Radstrecke hatte es wirklich in sich, 360 HM auf 20 km. Auch die Laufstrecke hatte 56 HM auf 5 km.

Hotel Arosa KitzbvühelIn den Tagen vor der EM war ich sehr angespannt, da ich nicht wusste, hält die Schulter im Wettkampf und wie ist überhaupt mein Leistungsstand. Am Wettkampftag war es mal wieder nicht mein Wetter, 14 Grad und Regen. An allen anderen 6 Tagen in Kitzbühel war es schön. Irgendwas hat das Wetter gegen mich. Der Wettkampf lief soweit ganz gut, auch wenn das Schwimmen echt schlecht war. Beim Radfahren fehlt nur noch ein bisschen zur alten Form, beim Laufen jedoch noch ein bisschen mehr. Mein Diabetesmanagement war auch nicht so gut. Beim Laufen waren die Beine schnell schwer und ich wusste es musste am Blutzucker liegen. Ich hatte recht, im Ziel zeigte das Messgerät einen Wert von 313 an. Also, es gilt noch an einigen Schrauben zu drehen, dass ein Wettkampf wieder fast optimal läuft.

Der Aufenthalt in Kitzbühel wurde durch einen Fehler des Reiseveranstalters verschönert. Ich wurde umgebucht und durfte 6 Tage in einem 5 Sterne Hotel oberhalb von Kitzbühel verbringen.

Natürlich gibt es auch Bilder aber diese stelle ich ein, wenn ich von der Ostsee wieder zurück bin.

euer Mario

Rotor